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Primärversorgungszentrum St. Pölten Nord
Social Prescribing · Gesundheitssprechstunde

Mehr als Medizin –
Unterstützung im Alltag.

Sie fühlen sich oft allein? Bewegung fällt schwer? Eine Lebenssituation belastet Sie? Wir hören zu und vermitteln Sie kostenfrei in passende Angebote – von Bewegungsgruppen über Beratung bis zu kreativen Workshops in Ihrer Nähe.

Jacqueline • Sonja • Sophie
Ihr Link-Working-Team
Drei Fachkräfte mit Link-Working-Funktion begleiten Sie persönlich – diskret, kostenfrei und ohne Wartezimmer.
Unsere offenen Angebote

Einfach kommen oder anmelden – wir sind für Sie da.

Zwei Formate, die das PVZ Nord selbst anbietet – mit festen Terminen, ohne Hürden, kostenfrei.
✓ ohne Anmeldung
Kostenfrei
Gesundheitssprechstunde
Einfach vorbeikommen, und gemeinsam überlegen, was helfen könnte.

Sie haben ein Anliegen, das nicht direkt eine Ärztin braucht? In der offenen Sprechstunde sind ein bis zwei Personen aus unserem Drei-Team für Sie da – ohne Termin, ohne Voranmeldung, ohne Wartezimmer-Stempel. Wir bieten Gespräche und Beratung für individuelle psychosoziale Bedürfnisse und vermitteln Sie bei Bedarf an passende regionale Anlaufstellen.

Unsere Termine
Dienstag14:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag09:00 - 12:00 Uhr
Jeden 1. Samstag im MonatSamstag10:00 - 12:00 Uhr
PVZ St. Pölten Nord
, Erdgeschoss · Raum „Sprechzimmer 3"
Mit Jacqueline, Sonja oder Sophie
Pro Gespräch ca. 20–30 Minuten
Komme zur nächsten Sprechstunde:
Ohne Anmedlung, kostenlos und ohne Bedingungen
📩 Anmeldung empfohlen
Kostenfrei
Walk & Talk
Bewegung, Frischluft und ein offenes Ohr – beim gemeinsamen Spaziergang.

Manche Themen lassen sich draußen leichter aussprechen als am Schreibtisch. Bei Walk & Talk gehen wir 60 Minuten gemeinsam an der Traisen entlang – in Kleingruppe oder zu zweit. Tempo richtet sich nach allen Teilnehmer:innen.

Unsere Termine
Mittwoch (Gruppe, max. 8 Personen)Mittwoch16:00 - 17:00 Uhr
Freitag (Kleingruppe, max. 4 Personen)Freitag09:00 - 10:00 Uhr
Viehofner See
, Parkplatz Südufer
Mit Jacqueline oder Sophie
Findet auch bei leichtem Regen statt
Rein in die Schuhe und raus an die frische Luft
Melden gleich Sie sich an
Was ist Social Prescribing?

Wenn Gesundheit mehr braucht als ein Rezept.

Social Prescribing („soziales Verschreiben“) ist ein international etablierter Ansatz, bei dem Hausärzt:innen oder das Praxisteam Sie nicht nur medizinisch behandeln, sondern bei Bedarf an eine ausgebildete Link-Worker:in vermitteln. Diese hört zu, klärt mit Ihnen Ihr Anliegen und schlägt passende nicht-medizinische Angebote in Ihrer Region vor.

Wir sind Drehscheibe in der Soziallandschaft – wir kennen die regionalen Anlaufstellen und vermitteln Sie an die richtige Stelle. Studien zeigen: Soziale Teilhabe, Bewegung und sinnstiftende Aktivitäten wirken nachweislich auf körperliche und psychische Gesundheit – oft genauso stark wie ein Medikament.

„Niemand soll mit einem Rezept nach Hause gehen, das eigentlich ein Wandergrüppchen sein müsste.“
Orientierungshilfe

Was kann Social Prescribing konkret sein?

Hauptaugenmerk liegt auf allen Bedürfnissen außerhalb der direkten medizinischen Versorgung – also auf sozialen, emotionalen und lebenspraktischen Themen. Hier eine Auswahl:

 
Behörden & offizielle Stellen

Beratung und Unterstützung bei AMS, Sozialamt, Kinder- und Jugendhilfe (Jugendamt), Gemeinde, ÖGK und ähnlichen Stellen.

Beratungsstellen

Familien-/Elternberatung, Jugend- & Frauenberatung, Frühe Hilfen, Männerberatung, Sucht-, Schuldner-, Wohn-, Rechtsberatung – wir kennen die richtige Tür.

Bildung & Information

Selbsthilfegruppen, Lerncafés, Spieletreffs, Sprachkurse, Büchereien, Volkshochschulkurse.

Gesundheitsförderung

Geführte Wanderungen, gemeinsames Gärtnern, tiergestützte Angebote – z.B. Wandern mit Esel, Alpakas oder Spazierengehen mit Hunden.

Lebensstil-Veränderung

Gesellschaftsvereine, Meditationskurse, Yoga, Seniorentanzen, Sportverein, Kochkurse.

Kreative Angebote

Strick-/Häkelgruppen, Theater, Malkurse, Chöre, Museumsbesuche, Kino.

Freiwilligenarbeit & Mithilfe in der Gemeinde

Mithilfe bei Kinderbetreuung, Migration, Alleinerziehenden-Treffs, Leihomas und Leihopas, Lernhilfe, Treffen für pflegende Angehörige – sinnstiftend tätig sein und gleichzeitig Kontakte knüpfen.

Für wen?

Sie sind willkommen, wenn …

… eines der folgenden Themen Sie gerade beschäftigt. Sie müssen nichts „erfüllen“ – wer sich angesprochen fühlt, ist richtig.

 
Ältere & einsame Menschen

Wenig Kontakte, kaum Tagesstruktur, Einsamkeit nach einem Verlust.

Chronisch (psychisch) kranke Menschen

Begleiterkrankungen, Belastung durch lange Krankheitsverläufe.

Sozial benachteiligte Menschen

Niedriges Einkommen, prekäre Arbeit, eingeschränkter Zugang zu Hilfen.

Geringe Gesundheitskompetenz

Schwierigkeiten, Befunde zu verstehen oder das Gesundheitssystem zu navigieren.

Existenzsorgen

Schulden, Wohnungsverlust-Angst, Energiekosten, Antragsdschungel.

Migration & Sprachbarrieren

Orientierung im Behördenalltag, Dolmetsch-Vermittlung, kultursensible Hilfe.

Beeinträchtigung & Angehörige

Menschen mit Behinderung sowie deren pflegende und unterstützende Angehörige.

Neue Lebenssituation

Geburt, Arbeitslosigkeit, Trauer, Trennung, Umzug – alles, was alles ändert.

Überforderung & Überlastung

Wenn vieles gleichzeitig zu viel wird – wir helfen, zu sortieren.

Doppelter Nutzen

Warum das PVZ Nord auf Social Prescribing setzt

Auch soziale, emotionale und lebenspraktische Bedürfnisse wirken sich auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. SP wirkt – für Sie und für Ihr Praxisteam.

 
Für Sie als Patient:in

Social Prescribing kann zur Aufrechterhaltung Ihrer Gesundheit oder deren Verbesserung beitragen – durch passgenaue Vermittlung in soziale, kreative oder bewegungsbezogene Angebote, die zu Ihrem Leben passen. Sie bekommen Orientierung in einer Soziallandschaft, die kaum jemand allein durchschaut.

 
Für unser medizinisches Fachpersonal

Wenn sich jemand der sozialen, emotionalen und lebenspraktischen Bedürfnisse annimmt, kann sich das Ärzt:innen-Team auf die medizinischen Aspekte konzentrieren. SP wirkt entlastend – ohne dass etwas weniger wird, das Sie brauchen.

 
So funktioniert's

In vier Schritten zum passenden Angebot

Diskret, kostenfrei, ohne Verpflichtung. Sie entscheiden in jedem Schritt, wie weit Sie gehen möchten.

 
1
Anliegen schildern

Kommen Sie in unsere Gesundheitssprechstunde oder weisen Sie direkt im Gespräch mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt darauf hin.

2
Erstgespräch

30–45 Minuten mit unserem Drei-Team – telefonisch, persönlich oder beim Walk & Talk.


3
Angebot finden

Wir kennen die regionalen Anlaufstellen und schlagen Ihnen 1–3 Möglichkeiten vor, die zu Ihnen passen.

4
Begleitung

Auf Wunsch begleiten wir Sie zum ersten Termin und bleiben für 6–8 Wochen Ihre Ansprechperson.

 
5
Feedback

Wir bitten am Ende um Feedback und rufen nach – ob die Vermittlung gewirkt hat. Wenn nicht, passen wir Angebote und Prozesse an.